Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz findet das Versagen seines Amtsvorgängers Robert Zollitsch bei der Missbrauchsaufarbeitung bedenklich. Mangelnde Kontrolle sei der größte Fehler im System Kirche.
Missbrauch im Erzbistum Freiburg: Bericht belastet Alt-Erzbischof Zollitsch – mehr Betroffene als bislang angenommen
Zollitsch war von 2003 bis 2013 Freiburger Erzbischof und von 2008 bis 2014 Vorsitzender der Bischofskonferenz. Ein am Dienstag vorgelegter Bericht des Erzbistums Freiburg lastet ihm und seinem 2008 verstorbenen Vorgänger Oskar Saier Vertuschung, Ignoranz und Verstöße gegen das Kirchenrecht im Umgang mit Missbrauchsfällen an.
Bätzing appellierte an seine Bischofskollegen in Deutschland. »Ich erwarte, dass in jedem Bistum dieser schwierige Aufarbeitungsprozess vorgenommen wird«, sagte er der »RNZ«. »Denn dieser verhilft vor allem den Betroffenen zu ihrem Recht.« Nach den massiven Missbrauchs- und Vertuschungsskandalen in der katholischen Kirche sind viele Kritiker der Meinung, dass Aufklärung und Aufarbeitung keinesfalls den involvierten kirchlichen Institutionen überlassen und stattdessen extern durchgeführt werden sollten.
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