In Sudan spitzt sich die humanitäre Lage zu. UN und Hilfsorganisationen fordern die Kriegsparteien auf, Rücksicht auf Zivilist*innen zu nehmen.
Khartum am 25. April: ein Mensch steht vor den Ruinen eines Hauses, dass durch die Kämpfe zerstört wurde Foto: reuters
Dass sich die Streitkräfte der regulären Armee sowie der paramilitärischen RSF-Miliz nicht an das humanitäre Völkerrecht halten, war auch einer der Kritikpunkte des UN-Sudan-Beauftragen Volker Perthes, als er am Dienstagabend per Videoschalte vor dem UN-Sicherheitsrat aus Sudan berichtete. Beide Seiten würden Angriffe in dicht besiedelten Wohngegenden ausführen.
Am Mittwoch, dem zweiten Tag einer dreitägigen Waffenruhe, gab es erneut Berichte über vereinzelte Kriegshandlungen. Die Intensität der Kämpfe hat offenbar jedoch abgenommen. Dennoch halten die Fluchtbewegungen an. Mehr als 10.000 Menschen hätten die Grenze zu Ägypten überquert, erklärte das Verkehrsministerium in Kairo am Mittwoch. Auch über den Rotmeer-Hafen der Stadt Port Sudan versuchen Tausende Menschen zu entkommen.
Dem Entwurf zufolge soll das Mandat bis zum 31. Mai laufen. Bis zu 1.600 Soldat:innen sollen zum Einsatz kommen dürfen. Der Einsatz begann zunächst ohne Mandat, da „Gefahr im Verzug“ war und jegliche Verzögerung Menschenleben gefährdet hätte. Verteidigungs- und Außenministerium behalten sich einen „robusten Einsatz“ vor, bei dem militärische Mittel angewendet werden können – wenn dies erforderlich wird.
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