Der Pril- und Persil-Hersteller findet nach langer Suche Käufer für seine dortigen Geschäfte. Das kommt den Dax-Konzern aber teuer zu stehen. Und manch Rivale bleibt vor Ort, schreibt bjoern_finke.
trennt sich von seiner russischen Tochter. Am Donnerstagabend verkündete der Anbieter von Pril und Persil, Pattex und Schwarzkopf-Kosmetika, er habe den Verkauf an russische Finanzinvestoren besiegelt - für 54 Milliarden Rubel, was 600 Millionen Euro entspricht."Die zuständigen russischen Behörden haben der Transaktion bereits zugestimmt", ist in der Mitteilung zu lesen.
Schließlich versprach der Vorstandsvorsitzende Carsten Knobel den Verkauf schon im vergangenen April, zwei Monate nach Kriegsbeginn in der Ukraine. Er reagierte damit auf öffentliche Kritik und Forderungen nach einem Rückzug. Der Manager wollte das Geschäft zunächst bis Dezember abschließen, dann bis Ende des ersten Quartals. Knobel kritisiert, dass viele von Henkels internationalen Rivalen inblieben, trotz des Überfalls auf die Ukraine.
Und dieser Schritt ist für Henkel teurer: Die Firma ist seit mehr als 30 Jahren in Russland tätig; die dortige Tochtergesellschaft namens"Lab Industries" erzielte mit 19 Standorten, davon elf Fabriken, und 2500 Beschäftigten zuletzt eine Milliarde Euro Umsatz.
Zum Käuferkonsortium gehören die Gesellschaften Augment Investments, Kismet Capital Group und Elbrus Services. Henkel betont in der Mitteilung, dass alle Erwerber seit langem Geschäfte mit westlichen Partnern tätigten und keinenHenkel ist nicht der einzige Konzern, der Ärger und Probleme beim Abschied aus Russland hat.
Für Henkel ist die Einigung mit den russischen Käufern dagegen eine erfreuliche Nachricht, die passenderweise kurz vor der Hauptversammlung an diesem Montag kommt. Dort wird sich Vorstandschef Knobel manche Kritik anhören müssen. So bemängelt die Fondsgesellschaft Union Investment in ihrer vorab verbreiteten Rede für das Aktionärstreffen, dass Henkel profitabler sein könnte.
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