Im Mai haben die deutschen Exporteure überraschend weniger Geschäft gemacht. Besserung ist in den kommenden Monaten nicht zu erwarten, so dass sich die Rezession noch länger hinziehen dürfte. Außenhandel Export Konjunktur
Im Mai haben die deutschen Exporteure überraschend weniger Geschäft gemacht. Besserung ist in den kommenden Monaten nicht zu erwarten, so dass sich die Rezession noch länger hinziehen dürfte.Raetzke, HHLAKonjunkturschwäche bremst Exporte aus
Ausfuhren sinken unerwartet – Geringere Nachfrage aus den USA und dem Euroraum – Außenhandel wird zum “Hemmschuh”Die globale Konjunkturschwäche verdirbt den deutschen Exporteuren im Mai ihre Geschäfte. Die geringere Nachfrage nach Waren „Made in Germany“, insbesondere aus den USA und den Ländern des Euroraums, ist ein weiteres Indiz, dass sich die Konjunkturerholung hierzulande weiter verzögern wird.
Laut Statistischem Bundesamt wurden im Mai kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 130,5 Mrd. Euro exportiert. Das sind 0,1% weniger als im April. Ökonomen hatten nach dem unerwarteten Exportplus von revidiert 1,0 % im April und dem Einbruch um 5,6% im März einen Anstieg von 0,4% prognostiziert. Für die Importe verzeichnete Destatis ebenfalls eine Gegenbewegung zum Vormonat: Die nach Deutschland eingeführten Waren im Wert von 116,1 Mrd.
Ähnlich zurückhaltend zeigt sich auch Alexander Krüger, Chefvolkswirt der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank: „Die Exporte halten sich auf hohem Niveau, der Aufwärtsdrive bleibt aber ausgeschaltet“ – Stand jetzt würde der Exportsektor aber ein weiteres Quartalsminus einfahren. Nachlassende Impulse aus den USA würden besonders ins Gewicht fallen. Die USA sind zwar weiter Abnehmerland Nummer eins, doch die Exporte dorthin im Wert von 12,7 Mrd.
„Damit erhärtet sich aber einmal mehr der Verdacht, dass aus einer konjunkturellen Erholung vorerst nichts wird.“ Der Blick auf das zweite Halbjahr bleibe betrüblich. Gitzel erwartet daher, dass das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2023 schrumpfen wird.Wie trübe die Exporteure ihre Aussichten kommenden drei Monate einschätzen, zeigt sich am entsprechenden Ifo-Barometer, das im Juni um 6,6 auf -5,6 Punkte und damit den niedrigsten Wert seit November 2022 gefallen ist.
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