Arbeiten von Montag bis Donnerstag und dann drei Tage lang frei haben: Über die Vier-Tage-Woche wird diskutiert, mancherorts in Industrie und Handwerk wird sie auch ausprobiert. Doch nicht immer klappt es so, wie es sich die Beteiligten erträumen.
Die Vier-Tage-Woche klingt für viele Arbeitnehmer verlockend. Doch kann das Konzept funktionieren? Die BR-Redaktion mehr/wert hat bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern nachgefragt.Arbeitnehmer: Freier Freitag positiv
"Ich hab da kein Problem damit, und das geht halt dann bis fünf", sagt Decker. Zwar seien die Arbeitstage lang, aber dafür habe man am Freitag frei. An diesem Tag könne man dann Sachen erledigen oder auch mal einen Kurzausflug mit der Familie planen.Doch Arbeitsmarktexperten sehen in so einer Vier-Tage-Woche auch Gefahren. Zu lange Arbeitszeiten könnten die Leistung senken und der Gesundheit schaden.
Und trotz Zeitdruck sei der Mittelständler mit seinen 28 Mitarbeitern effektiv. "Bis jetzt ist es so, dass die Voraussetzungen sehr positiv sind und dass wir keine negativen Auswirkungen spüren. So wie es aussieht, will auch keiner mehr zurück in die Fünf-Tage Woche", sagt Mayr.ein gutes Argument, um vor allem jüngere Mitarbeiter zu gewinnen, die immer mehr auf die Work-Life-Balance achten.
Doch Maschinenbauer Peter Conrad und seine Kollegen in Langenhaslach haben sich inzwischen gegen die Vier-Tage-Woche ausgesprochen – und für ein neues Arbeitszeitmodell. Optimal sei ein sehr flexibles Arbeiten, resümiert Conrad. "Dementsprechend kann man durch ein Geben und Nehmen auf die Bedürfnisse des Anderen eingehen. Das soll so sein, dass es die Firma gegenüber dem Arbeiter macht.
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