LSBTI-Geflüchtete gelten in Berlin als besonders schutzbedürftig. Norman Shelest kommt aus Kiew und erzählt, wie queere Ukrainer mit ihrer Identität umgehen.
Hingegen der Aussage der Senatsverwaltung registrierte die Ombudsstelle für queere Menschen zwei Fälle, in denen queere Personen sich bedroht fühlten: Ein Paar gab an, sich selbst in einer Gemeinschaftsunterkunft unsicher zu fühlen, aber vom Sicherheitsdienst des LAFs ignoriert zu werden. Die Möglichkeit, in die Unterkunft nach Köpenick zu wechseln, wurde ihnen verweigert.
Laut Shelest gebe es viele queere Personen, die in den Camps unter Heterosexuellen untergebracht sind und nichts über ihre Sexualität verraten würden – aus Angst und aus heimatlicher Gewohnheit. In der Ukraine leben viele queere Menschen ungeoutet. Nach der Maidan-Revolution im Dezember 2013, wo sich das ukrainische Volk von Russland abgekoppelt hat, wird die Situation für queere Menschen immer besser.
„LSBTI-Personen wissen nie, was sie von der Gesellschaft erwarten können“, sagt Shelest, „ob sie Hilfe bekommen oder ob sie an Menschen geraten, die nicht tolerant sind.“ Bei gemeinnützigen Organisationen fühlen sie sich meist besser aufgehoben als bei staatlichen. „Auch wenn es irreal ist, die können uns wegen der Sexualität nicht zurückschicken.“
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