Einen Tag nach dem Kabinettsbeschluss zum leichteren Abschuss von Wölfen besuchen Politiker Tierhalter auf einer Alm. Markus Söder verschärft den Tonfall: Der Wolf soll weg. Tierschützer sind alarmiert, die Opposition wittert ein Wahlkampf|manöver.
Ortstermin auf einer Oberaudorfer Alm. Unterhalb des Berggasthofes Bicherlsee warten viele Bauern aus der Region auf die Politikprominenz. Sie alle halten nichts von der Wiederansiedlung von Wolf und Bär in Bayern, soviel ist klar. Auf dem Weg zur Alm haben sie Plakate von gerissenen Schafen aufgestellt. Es sind blutige Bilder, viele bleiben davorstehen, so auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
werden. Entscheiden soll das der jeweilige Landrat vor Ort. Der Garmisch-Partenkirchener Landrat Anton Speer begrüßt die Anordnung der Staatsregierung, die ab 1. Mai gelten soll. Die Regelung sei dann notwendig, wenn Gefahr im Verzug sei. Wie das genaue Vorgehen im Falle einer "Entnahme" abläuft, solle sorgfältig geprüft werden, so Landrat Speer.
Die Opposition wirft Söder und der Staatsregierung einmal mehr ein plumpes Wahlkampfmanöver vor. Söder gehe es "einzig und allein darum, im Wahljahr vermeintlich einfache Lösungen zu präsentieren, ganz egal, ob sie am Ende umsetzbar sind oder nicht", kritisierte Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann nach dem Kabinettsbeschluss. Ob die Wolfs-Verordnung angekündigten Klagen von Naturschützern standhält, ist offen.
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