Der Steuerzahlerbund verlangt wegen knapper Kassen den Stopp der Verbeamtung von Lehrkräfte|n. In Bayern unterstützt die FDP-Fraktion den Vorstoß - Widerspruch gibt es nicht nur von Kultusministerium und CSU, sondern auch innerhalb der Opposition.
werden." Junge Menschen müssten motiviert werden, nach dem Abitur Lehrerinnen und Lehrer werden zu wollen.Auch die schwarz-orange Regierungskoalition hält wenig von der Debatte über den Beamtenstatus von Bayerns Lehrern. "Tatsache ist, dass unser Schulsystem so gut funktioniert, weil es für unsere Schüler und Eltern genauso verlässlich ist wie für die Lehrer", sagt CSU-Bildungsexperte Gerhard Waschler im BR24-Interview.
Waschler verweist dabei auch auf Erfahrungen anderer Bundesländer. "Die Versuche in Sachsen und Berlin, den Beamtenstatus abzuschaffen, haben gezeigt, dass es kein erfolgsversprechender Ansatz ist, weshalb beide Länder nun wieder verbeamten", erläutert der CSU-Abgeordnete. Nach 18 Jahren Auszeit hatte sich Berlin als letztes Bundesland entschlossen, Lehrkräfte wieder zu verbeamten - um den Personalmangel zu mildern.
Die in Berlin regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey, rief am Montag abgewanderte Lehrerinnen und Lehrer zur Rückkehr in die Hauptstadt auf. "In den letzten Jahren gab es massive Abwanderungen von jungen, gut ausgebildeten Lehrkräften in andere Bundesländer. Deshalb haben wir die Rückkehr zur Verbeamtung beschlossen", twitterte die SPD-Politikerin. "Ich kann nur sagen: Kommt nach Hause - hier ist es am schönsten.
Mögliche Effekte würden sich laut Waschler erst in 30 oder 35 Jahren mit dem Start der Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand zeigen. Aber auch hier sei nicht unumstritten, dass es ein Einsparpotenzial gäbe. Der FDP wirft der CSU-Politiker vor, ein "Zerrbild" der schulischen Wirklichkeit in Bayern zu haben.
Die bayerischen Lehrerinnen und Lehrer hätten dabei im Freistaat Bayern einen guten und verlässlichen Arbeitgeber. "So haben mehr als 95 Prozent der Lehrkräfte in Bayern eine Planstelle als Beamte. Dazu stehen wir auch weiterhin", betonte der Sprecher.
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