Paraguay hat Santiago Peña als neuen Präsidenten gewählt. Die Opposition bringt ihn mit Korruption und der Mafia in Verbindung.
Für viele ist er ein Statthalter des Ex-Präsidenten: Santiago Peña, hier am Sonntag nach der Wahl Foto: reuters
Herausforderer Alegre hat seine Niederlage eingeräumt und zur Respektierung des Wahlergebnisses aufgerufen. Eine Mehrheit hätte jedoch gegen die Colorados gestimmt, so Alegre. Für den 60-jährigen Vorsitzenden der gemäßigt liberalen Partei PLRA war es die dritte Niederlage bei einer Präsidentschaftswahl in Folge. Auf den dritten Platz kam der rechtsgerichtete Kandidat Payo Cuba mit 23 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 63 Prozent.
Dabei erhielt die Opposition sogar die Unterstützung der US-Regierung. Vergangenen Juni war Cartes in den USA bereits wegen Behinderung internationaler Ermittlungen gegen das organisierte Verbrechen angeklagt worden. Die Anklagen betrafen mutmaßliche Geldwäsche und Verbindungen zu terroristischen Organisationen. Im Januar setzte das US-Finanzministerium seinen Namen schließlich auf eine Sanktionsliste.
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