Seit dem Hamas-Angriff auf Israel ist binäres Denken Trend. Könnte das auch an der Verschiebung unserer Idee von Innen und Außen liegen?
Manche brüllen, andere zünden Kerzen an: Mahnwache am Bebelplatz für die Opfer des Hamas-Terrors Foto: Monika Skolimowska / dpa
Bin ich Teil des Konflikts oder nur Beobachtender? Wo bin ich, wenn mein Körper hier sitzt, während mein Internetselbst in einer schwarzen Wolke über Israel schwebt, woraus ein drohender Zeigefinger ragt? Komme ich in den Himmel, wenn ich die Fragen zum schweigen bringe und tanzen gehe? Mit Sprache gepolstert Im Bus sage ich dem Busfahrer hallo und er nichts. Mein Lächeln friert ein und trifft eine Frau, die zurücklächelt. Ich versuche zu zeigen, dass ich sie gar nicht adressiert hatte, und schäme mich für das selektive Emotionsmanagement.
Ob in der Sonnenallee, wo der Konflikt in der Luft hängt wie das Tränengas der letzten Tage, oder im privaten Gruppenchat, stets soll ich mich bekennen für eine Seite. Jeder Satz soll stets einem anderen Satz vorausgehen, der den folgenden wiederum relativiert oder rechtfertigt.
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