Er bezeichnete Ostdeutsche als »Faschisten« oder »Kommunisten«, trommelte für die FDP und verglich die Coronamaßnahmen der Merkel-Regierung mit dem Jahr 1933. Nun gibt sich der Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner kleinlaut.
-freundliche Berichterstattung in der »Bild« gewünscht haben und dies an die Spitze der größten Boulevard-Zeitung Deutschlands adressiert haben.
Döpfner bestätigte indirekt in seinem Beitrag, der die Überschrift »Stimmt!« trägt, dass bestimmte Formulierungen tatsächlich von ihm stammten. »Die Ossis sind entweder Kommunisten oder Faschisten.« Das ist verletzend. Und wörtlich genommen natürlich Quatsch. »Die« Ossis gibt es nicht. Und selbstverständlich sind sie nicht entweder rechts- oder linksradikal.
Der 60-Jährige erklärte sich weiter so: »Wenn ich wütend oder sehr froh bin, wird mein Handy zum Blitzableiter. Ich schicke dann manchmal Menschen, denen ich sehr vertraue, Worte, die »ins Unreine« gesagt oder getippt sind. Weil ich davon ausgehe, dass der Empfänger weiß, wie es gemeint ist. Und weil ich mir nicht vorstellen kann oder will, dass jemand diese Worte an Dritte weitergibt.« Dies sei nun aber geschehen.
Auffällig ist in der »Zeit«-Berichterstattung, dass mehrere der aufgeführten Zitate von Döpfner direkt an den früheren »Bild« -Chefredakteurgerichtet worden sein sollen. Dieser musste im Herbst 2021 den Konzern nach Vorwürfen des Machtmissbrauchs verlassen. Reichelt hatte Vorwürfe bestritten und später von einer »Schmutzkampagne« gesprochen.
Der »Zeit«-Artikel erschien Tage vor einer erwarteten Veröffentlichung eines neuen Buchs von Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre. Das fiktive Werk – es erscheint am Mittwoch – wird als Schlüsselroman zu dem Medienhaus gehandelt.
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