Williams-Pilot Felipe Massa ist überzeugt, dass die aktuellen Formel-1-Regeln für die meisten Fans zu komplex sind, um verstanden zu werden. Dennoch weist er die Forderungen des Silverstone-Chefs Patrick Allen zurück.
In diesem Jahr nimmt Felipe Massa seine 13. Formel-1-Saison in Angriff. Der kleine Brasilianer gehört mit seinem 214 GP-Starts zu den Piloten mit dem grössten Erfahrungsschatz im Feld: Nur die McLaren-Champions Jenson Button und Fernando Alonso sowie Ferrari-Star Kimi Räikkönen standen noch öfter in der Startaufstellung zu einem GP.
Genau wie diese Champions war auch Massa schon im GP-Zirkus dabei, als die Fans noch scharenweise an die Strecke und vor die TV-Schirme strömten, um die Triumphe von Michael Schumacher und Co. hautnah mitzuerleben. Dass die Formel 1-Stars heute teilweise vor halb leeren Rängen Gas geben und die TV-Quoten der Live-Übertragungen sinken, führt der 34-Jährige aus Sao Paulo aber nicht auf das Fehlen des Rekord-Weltmeisters in den Grands Prix zurück.
Vielmehr macht Massa das komplizierte Regelwerk dafür verantwortlich, wie er im Interview mit den Kollegen von UOL Esporte erklärt: «Das Regelwerk ist zu komplex. Es ist ein bisschen zu schwierig zu verstehen für die Aussenstehenden. Ich bin dafür, die Regeln auf der mechanischen Seite weiterzuentwickeln, wie etwa durch die Einführung grösserer Reifen. So holen wir uns ein Stück weit das zurück, was wir früher schon hatten.
Bei aller Kritik: Die jüngsten Forderungen von Silverstone-Boss Patrick Allen, das Formel 1-Feld zusammenrücken zu lassen, um die Mercedes-Dominanz zu beenden, weist Massa zurück. «Es war doch immer so. Wenn man zurückschaut, dann sieht man, dass da meist nur zwei Teams – oder manchmal sogar nur die Piloten eines Rennstalls – echte Chancen auf den Titel hatten.
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