Die deutsche Wirtschaft muss einen „historisch beispiellosen Einbruch im Russland-Handel um 75 Prozent“ verkraften. Es ist nicht einfach, die Geschäfte zu ersetzen.
Die deutsche Wirtschaft muss einen „historisch beispiellosen Einbruch im Russland-Handel um 75 Prozent“ verkraften. Es ist nicht einfach, die Geschäfte zu ersetzen.Die deutsche Wirtschaft kämpft noch immer mit dem Wegfall des Russland-Geschäfts.
Absolut gesehen seien die deutschen Ausfuhren nach Zentralasien und Südosteuropa 2023 mit gut 53 Milliarden Euro aber sechsmal so hoch gewesen wie die Ausfuhren nach Russland. Harms: „Diese Märkte gewinnen als Absatz- und Beschaffungsmärkte, als Energie- und Rohstofflieferanten und als Transitländer rasant an Bedeutung.
Der Ost-Ausschuss spricht daher von einer „wirtschaftlichen Entflechtung der deutschen Wirtschaft von Russland“. Diese sei in den Handelszahlen deutlich ablesbar: Der deutsche Handel mit Russland schrumpfte 2023 um drei Viertel auf 12,6 Milliarden Euro. Die Ausfuhren gingen nach der Ausweitung von Sanktionen um 38,7 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro zurück.
Zugleich aber müssten Deutschland und die EU ihre Wirtschaftsbeziehungen mit den aufstrebenden Märkten in Zentralasien konsequent ausbauen und sich dort nachhaltig als Partner empfehlen. „Länder wie Kasachstan und Usbekistan gewinnen als alternative Wirtschaftsstandorte, Rohstofflieferanten und Handelspartner rasant an Bedeutung“, erklärte Claas-Mühlhäuser. Die EU dürfe das Feld nicht einfach China überlassen.
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