Im stern-Gastbeitrag erklärt Bundesminister Cem Özdemir, warum der Kampf gegen Antisemitismus das Bündnis aller braucht.
Juden in Deutschland werden bedroht und angegriffen. Bundesminister Cem Özdemir sagt: Der Kampf gegen Antisemitismus braucht das Bündnis aller.Als ich Schüler war, kam eine Zeitzeugin aus meiner Heimatstadt Bad Urach an unsere Schule. Sie erzählte uns, wie sie während der Zeit des Nationalsozialismus versuchte, anständig zu bleiben. Sie stand damals vor der Entscheidung, in die NSDAP einzutreten oder ihre Arbeit zu verlieren.
Seit dem Terrorangriff auf Israel, bei dem Hunderte Menschen, darunter Babys und Kleinkinder, von der Hamas brutal und bestialisch ermordet wurden,. Haustüren werden mit dem Davidstern beschmiert, Anschläge auf Synagogen verübt, Israelfahnen verbrannt, jüdische Kindergartenkinder und Schüler bleiben zu Hause.
Die Konservativen in Deutschland thematisieren gern ausschließlich den "eingewanderten Antisemitismus". Dabei sollte gerade ihnen klar sein, dass "Brandmauer" nicht bedeutet, dass die Auseinandersetzung mit rechtsextremem Antisemitismus damit beendet ist.Es gibt keinen weniger schlimmen Antisemitismus.
Wenn wir sagen, dass Antisemitismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf, dann müssen wir dem Taten folgen lassen. Unter Juristen ist umstritten, ob es zur Verfolgung antisemitischer Straftaten neuer Gesetze bedarf, ob bestehende präzisiert werden müssen oder ob ihre Anwendung ausreicht. In jedem Fall müssen Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte entsprechend ausgestattet werden.
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