Es ist ein gefährlicher Mix: Das Coronavirus ist nach wie vor im Umlauf und verunsichert, außerdem belasten die Krisen aus aller Welt. Das hat Folgen, immer mehr Menschen melden sich krank. Die Krankenkasse warnt vor einem Teufelskreis.
Stuttgart - Bereits im vergangenen Jahr hat der Krankenstand im Südwesten ein Rekordniveau erreicht, in diesem Sommer legte er nach Angaben der Krankenkasse DAK bei ihren Versicherten erneut zu. Zwischen Juli und September sei die Zahl der Ausfälle dort für ein Sommerquartal ungewöhnlich hoch gewesen, teilte ein Sprecher der Kasse mit. Der Krankenstand habe im dritten Quartal mit 4,2 Prozent knapp über dem bereits hohen Niveau des Sommers 2022 gelegen.
"Die Nachwirkungen der Pandemie, die Unsicherheit in Deutschland durch die vielen Krisen in der Welt: Das alles belastet die Psyche der Menschen zunehmend", sagte der baden-württembergische Landesvorsitzende der DAK-Gesundheit, Siegfried Euerle. "Dazu kommt, dass viele Branchen durch Personalmangel unter besonderem Druck stehen." Er warnte vor einem Teufelskreis von erhöhtem Krankenstand und stärker werdendem Personalmangel.
Die - zumindest vergleichsweise - gute Nachricht: Der Krankenstand in den anderen Bundesländern war höher. Während er im Bund bei 5,0 Prozent lag, wiesen die Beschäftigten im Saarland laut DAK den meisten Arbeitsausfall mit einem Krankenstand von 6,5 Prozent auf. Im Durchschnitt waren also von 1000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an jedem Tag im dritten Quartal 65 Beschäftigte krankgemeldet.
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