Wie sehr hängen Sicherheitsinteressen, Hunger und Klimakrise zusammen? Auf ihrer Afrikareise konnte Annalena Baerbock dies vor Ort erfahren.
Eindrücke sammeln, Zeit mit Menschen verbringen: Annalena Baerbock in Ouallam Foto: Florian Gärtner/photothek/imago
Auch Geraldo Segbedji Favi, der den Aktionsclub für Klima und nachhaltige Entwicklung mitgegründet hat, ist angetan. Der Doktorand aus Benin spricht im Namen der Kommiliton*innen, die am Westafrikanischen Wissenschaftszentrum zu Klimawandel und angepasster Landnutzung studieren, vor Baerbock. Dass sie sich mit ihnen trifft, findet er richtig: „Wenn man die Probleme in einem Land lösen möchte, muss man mit jungen Leuten sprechen.
Tatsächlich steht Baerbocks Reise im Zeichen des Klimawandels, sagt Jennifer Morgan. Die Klimabeauftragte der Bundesregierung ist mit nach Mali und Niger gereist und nimmt an Gesprächen teil. Das zeige, welche Relevanz das Thema für die Bundesregierung habe. Morgans Fazit: „Die Klimakrise passiert heute, und sie ist dramatisch.“ Viele andere Probleme wie Ernährungsunsicherheit, Instabilität und Terrorismus würden dadurch beeinflusst.
Annalena Baerbock, deutsche Außenministerin„Frauen wollen für ihr Land, ihre Dörfer, ihre Rechte und eine bessere Zukunft einstehen“ Solche Gespräche wie auch die Begegnungen mit Binnenvertriebenen in Ouallam und mit Schulkindern waren, was Baerbock bei ihrer ersten Afrikareise wollte: Eindrücke sammeln, Zeit mit Menschen verbringen.
Trotzdem gibt es ein klares Bekenntnis zur Minusma: Man leiste in den Vereinten Nationen einen Beitrag, „um für einen gewissen Grad an Stabilisierung in der Region zu sorgen und auch dafür, dass Friedensprozesse wieder auf den Weg kommen können. Tatsächlich gelten Städte wie Gao und Timbuktu im Norden Malis wieder als besser gesichert. Die noch vor ein paar Jahren zu hörende Kritik, dass sich Minusma-Soldat*innen vor allem selbst schützen, hat abgenommen.
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