Am Flughafen Tempelhof sollen demnächst fast 900 Flüchtlinge einziehen. Am Donnerstag war Eröffnung mit politischer Prominenz. FranziskaGiffey katjakipping
Eigene Heizung, eigenes Licht und ein Dach über dem Kopf gegen den Lärm und die Tauben
„Alles ist besser als die Unterbringung in Schulturnhallen“, sagte Giffey, als sie am Donnerstag Berlins neueste Gemeinschaftsunterkunft besichtigte. Sie habe dabei vor allem zwei Argumente im Blick, sagte die Politikerin: Erstens erlaubten die abschließbaren Container mit festen Wänden und einem Dach, die auch über eine eigene Heizung und Licht verfügen, mehr Stille und Privatsphäre als eine Halle mit bestenfalls provisorisch abgetrennten Schlafplätzen.
Zweitens sei es der Bevölkerung nicht vermittelbar, für Schul- oder Vereinssport genutzte Hallen für nicht absehbare Zeit anderweitig zu nutzen. „Das schmälert die Akzeptanz“, sagte Giffey und erinnerte dabei an ihre Zeit als Neuköllner Bürgermeisterin, als sie selbst mehrere Sporthallen umnutzen musste, um schnell Unterkünfte anbieten zu können. „Das war schlimm“, sagte Giffey.
Der Flüchtlingsrat Berlin kann nicht in allen aktuellen Gemeinschaftsunterkünften einen Komfortgewinn erkennen. „Tegel ist mindestens so schlecht wie eine Turnhalle“, sagte eine Vertreterin des Flüchtlingsrats. Dort gebe es nicht einmal abschließbare Spinde. Folge: Jeder trage jeden Gegenstand von Wert permanent bei sich. Das führe zu absurden Situationen, etwa in den Waschräumen, so die Aktivistin, die anonym bleiben wollte.
Das muss in Tempelhof nicht passieren – jeder Bewohner hat einen Spind zur Verfügung. Auch an anderer Stelle haben sich die Planer des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten Mühe gegeben, die Atmosphäre eines Gewerbegebäudes, was ein Hangar nun einmal ist, aufzuhübschen. So habe man zusätzlich warmes Licht installiert, um das kalte Licht von den Scheinwerfern an der mehr als 15 Meter hohen Decke abzumildern, in der auch schon mal Tauben nisten.
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