Frisch gegründet und schon sehr erfolgreich: Die Löwen-Frauen marschieren durch die Kreisklasse. Ein Interview über rasanten Erfolg und Wertschätzung.
Ich bin mit vier Jahren nach Deutschland gezogen. Mein Vater hat mich direkt mit meinem Bruder zum Eishockey nach Ottobrunn gebracht. Ich habe 13 Jahre mit den Jungs in einer Mannschaft gespielt. Die Leidenschaft für den Fußball war aber auch da, wir haben immer auf dem Pausenhof gespielt. Meine Mutter hat mich dann zum Tanzen gebracht, das habe ich aber gehasst . Vom Tanzraum habe ich immer auf die Plätze geblickt, auf denen die Mädels Fußball gespielt haben.
Ich bin vielleicht die, die den Fuß rein hält. Ohne die Grätschen in der Verteidigung oder die Pässe aus dem Mittelfeld wäre das aber auch nicht möglich. Es ist eine Teamleistung. Mein Job als Mittelstürmerin ist es nun mal, Tore zu erzielen.Die anderen Mannschaften geben schon 120 Prozent, wenn wir kommen. Bei der Gründung hätten wir selbst nicht gedacht, dass wir in der ersten Saison so durchmarschieren. Wir sind ja keine Profis.
Ich merke das auch im privaten Umfeld. Mein Papa hätte früher nie Frauenfußball geschaut. Mittlerweile sagt er, das schaut er lieber, weil die Frauen nicht so lange am Boden rumliegen. Ich hoffe, dass es kein Hype auf Zeit ist und der Aufschwung hält. Man merkt überall, dass das öffentliche Interesse gestiegen ist.Mein erstes Spiel bei 60 war ein Pokalspiel, da waren 400 Fans. Als am Ende alle zusammen gesungen haben, das war Gänsehaut pur.
Mit Robert Lewandowski hat der zweitbeste Stürmer Münchens dieses Jahr die Stadt verlassen. Bleibt uns die beste Stürmerin Sofia Endrizzi noch länger erhalten?Mein großer Traum war es schon immer, Medizin zu studieren. Ich habe auch über eine sportliche Karriere nachgedacht. Aber als Frau ist es finanziell sicherer, studieren zu gehen. Wenn irgendwas in der Sportkarriere nicht nach Plan läuft, man sich verletzt, steht man mit nichts da.
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